Zum Nachahmen empfohlen: Moong-Masoor Dal aka „The Jeevan Bhaiya Special“

Food Lovers aufgepasst: Für Freunde indischer Gaumenfreuden haben wir heute etwas ganz Besonderes.

Jeevan in Aktion

Jeevan in Aktion

‚Going to School’-Chef de Cuisine, Jeevan Bhaiya, zuständig für das leibliche Wohl des Neu Delhi’er Offices hat sich nicht zweimal von uns bitten lassen und für einen kurzen Moment die Deckel gelüftet um uns einen Blick in seine Kochtöpfe erhaschen zu lassen. Wer schon einmal die in den Genuss von Jeevans Küche gekommen ist, weiß wovon ich schwärme. Und auch wenn bereits fast jeder von uns irgendwo einmal indisch gegessen hat, ist so ein ganz authentisches Gericht aus Jeevans Hand doch was völlig anderes und gerade deshalb auch etwas ganz besonderes: Außergewöhnliche Zutaten verbinden sich in wundersamer Weise mit fernen Gewürzen. In der Verbindung ergeben sie einen Happen Sehnsucht nach einem Abenteuer in der Fremde mit einem einfach nur leckeren Essen. Ein Roti zum Dippen hier, ein paar ‚Mixed Pickles’ zum Anheizen der ohnehin schon feurigen Küche da. Der Vollständigkeit halber möchte ich gleich mit erwähnen, dass die ein oder andere westliche Geschmacksknospe mit Sicherheit nicht schlecht beraten ist, für den Fall der Fälle einen Becher Joghurt in Reichweite zu deponieren, um in der vorteilhaften Lage zu sein, den erwähnten Ernstfall schnell und effektiv löschen zu können.

Wir legen los

Wir legen los

Wir jedenfalls waren mega gespannt und haben die Probe aufs Exempel deshalb direkt gemacht. Vergangene Woche haben wir Laptops und Handys gegen Kochschürzen getauscht und den Löffel geschwungen. Miriam hat uns wieder einmal ihre Wohnung, insbesondere diesmal ihre Küche zur Verfügung gestellt und Sonja kam extra aus Toronto angereist.

Unser erster Gang bestand aus einem Moong-Masoor Dal. Folgendes braucht Ihr für circa vier Personen und schon kann der Spaß beginnen: Gelbe und rote bzw. orangene Dal-Linsen zu gleichen Teilen, eine Zwiebel, Knoblauch, etwas frischen Ingwer, rotes Chilipuder, Kreuzkümmel, schwarze Pfeffersamen, Kurkuma, etwas Zitronensaft, Öl, Ghee und reichlich frischen Koriander. Das Salz zum Würzen nicht vergessen. Habt Ihr schon Appetit bekommen? Die genauen Mengenangaben und Koch-Instruktionen haben wir ganz unten zum Runterladen angehängt.

Moong Masoos Dal

Moong-Masoor Dal

Und wir sind zum zweiten Gang übergegangen. Zugegebenermaßen: Die ein oder andere Zutat warf Fragen in unserer Runde auf, wer bitte hat denn schon mal was von „Ivy Gourd“ gehört? So sehen die aus:

Ivy Gourd

Ivy Gourd

Und so sehen sie zubereitet aus: Ivy Gourd Potato Fry

Und so sehen sie zubereitet aus: Aloo Kundru Fry

Auf den ersten Blick irgendwas zwischen Gurke und Kürbis mit Brokkoli-Oberflächenbeschaffenheit, nur härter. Wenn man sie aufschneidet, besteht ihr Innenleben aus einem Kernen-Haus. Also irgendwie doch wieder Kürbis. Für ca. 20 Minuten frittiert in einem Topf mit Kartoffeln, Kreuzkümmel, Koriander, Öl, Garam Masala ergeben sie ein schmackhaftes Gericht, leicht bitter, anders und lecker allemal!

Prost oder wie der Inder sagt: चीयर्ज़

Zum Wohl oder wie der Inder sagt: चीयर्ज़

Zum Essen gab es übrigens einen gut gekühlten Weißen. Bioqualität, Sulfat frei und schön süffisch. Und so kam es, dass wir einen echt schönen Abend in gemütlicher Runde und bei guter Stimmung verbrachten. Und wir haben auch etwas von Indien geträumt.

Wir wünschen einen guten Appetit und unser heißester Tipp für Euch heute lautet: Rezepte ausdrucken, Zutaten besorgen und nachkochen!

 

Et voilà!

Et voilà!

Hier sind die Rezepte als PDF zum Ausdrucken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.