Willkommen!

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Be!Fund Deutschland ist ein Förderverein in Gründung. Wir möchten soziales Unternehmertum unterstützen. Bis wir als gemeinnütziger Verein anerkannt sind, dokumentieren wir hier unseren Entstehungsprozess.

Bei der Gründung unseres gemeinnützigen Vereins, stellen sich uns viele Fragen, die wir gar nicht alle aufzählen möchten. Allerdings ergeben sich auch ganz viele neue Felder, die einen plötzlich ganz automatisch interessieren. So waren wir, Konni und Miriam, zwei der acht Gründungsmitglieder, letzte Woche beim Medien Mittwoch in Offenbach zum Thema: Fundraising und Sponsoring – Offenheit für neue Formen des Helfens. Hier sprach Julia Lange, verantwortlich für Sponsoring beim Städel, Schirn und Liebighaus (den drei wichtigsten Museen in Frankfurt) und diskutierte mit Katja Maurer (medico) und Stefan Mumme (BHF-BANK-Stiftung). Die Veranstaltung klang vielversprechend und wir hatten uns eigentlich neue Perspektiven erhofft, gerade auch im Hinblick auf unsere Mission: Be!Fund India unterstützen, die jungen Unternehmer in Indien helfen der Armut zu entkommen. Welche “neuen Formen des Helfens“ könnten auch wir nutzen? Leider blieb es bei Fundraising (Einzelpersonen zum Spenden animieren) und Sponsoring (Unternehmenspartner finden). Die Diskussion deckte allerdings neue Aspekte auf. Keine der drei Organisationen kann allein mit Spendern arbeiten. Für alle spielt die staatliche Unterstützung eine große Rolle, da auch projektunabhängige Kosten (der böse Overhead) gedeckt werden wollen. Langfristige Projekte ziehen selten große Spenden an, da Spendenaktionen fast immer katastrophengetrieben sind. Allerdings sind nachhaltige Projekte von längerer Dauer und nicht immer so gut zu vermarkten, wie große Kinderaugen. Daher haben wir uns die Frage gestellt: Wie können wir langfristig Fördermitglieder akquirieren, die spenden, weil sie unseren Vereinszweck gut finden, ganz unabhängig von aktuellen Projekten?

Ein zweiter Aspekt, der uns zum Nachdenken gebracht hat, war die Bürgerkampagne des Städels: Hier suchte das Städel die Hilfe der Frankfurt Bürger für das neue Städel (den Anbau der Gartenhallen und die Renovierung). Dabei waren zwei Dinge entscheidend: die Geschichte und das Key-Visual. Der gelbe Gummistiefel als Key Visual und damit der Wiedererkennungswert der Plakate machten das Projekt für die Bürger allgegenwärtig. So unterstützen Bäckereien, Parfümerien und große Kaufhäuser und die Plakate integrierten sich in den Alltag. Mit „Frankfurt freut sich auf das neue Städel“ konnten sich Bürger einbringen und Spenden.

Was heißt das nun für uns? Wir brauchen eine Website, einen Brand, der sich einprägt. Das Städel hat gelbe Gummistiefel gewählt, Charity Water einen gelben Wasserkanister (gelb scheint die motivierendste Wirkung auf Spender zu haben). Und vorallem ganz wichtig: Man muss eine Geschichte erzählen, die Menschen emotional berührt. Da helfen große Kinderaugen, aber wir denken, auch wir haben eine gute Chance unsere Geschichte zu erzählen. Und mit diesem Blogeintrag ist der Anfang gemacht. Wir, das sind Joris, Konni, Maik, Miriam, Patrik, Peter, Sonja und Tom, gründen einen gemeinnützigen Verein. Wir wollen Social Entrepreneurs in Indien helfen ihr eigenes Unternehmen zu gründen, um der Armut zu entkommen und selber Arbeitsplätze zu schaffen. Wir stehen ganz am Anfang unserer Mission und haben noch viele Hürden zu meistern. Dies ist unsere Geschichte und dieses Blog unser Medium sie mit euch zu teilen.

Bis bald!
Miriam und Konni für Be!Fund Deutschland

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